Gute Selbstsorge als Unternehmensfokus

Thesen:

  • „Gute Selbstsorge“ ist das Gegenteil von Egoismus, obwohl er leicht mit ihm verwechselt werden kann.
  • Um so besser man Selbstsorge praktiziert, um so mehr erweitert sie sich um die gute Sorge für Bedürfnisse, deren Erfülltheit einen in guten Kontakt mit anderen Menschen bringen. – Auch im Business.
  • Ein großer Mehrwert von „Guter Selbstsorge“ als einziger Fokus im Unternehmen besteht darin, dass sie INNENORIENTIERUNG (= Wahrnehmen eigener Bedürfnisse) unmittelbar mit HANDLUNGSORIENTIERUNG vereint. – Fast alle anderen möglichen Fokusse vereinseitigen dagegen entweder in Richtung einseitiger Außenorientierung (Handeln ohne innere Haltung) oder in Richtung einseitiger Handlungsvermeidung (Gewahrwerden ohne Handlungsimpuls).
  • Ab einer gewissen Intensität der Auseinandersetzung mit „Guter Selbstsorge“ entsteht der Eindruck, dass es gar nicht möglich ist, „gut für sich selbst zu sorgen“ OHNE eine unternehmerische Haltung einzunehmen. – Von da aus ist es nur noch ein kleiner Schritt hin zu der Annahme, dass alles echte Unternehmertum „in guter Selbstsorge“ besteht: Durch gute Selbstsorge zustande kommt und sich durch gute Selbstsorge erhält.
  • Da gute Selbstsorge die konflikt-triggernde Dichotomie „Egoismus/Altruismus“ vollkommen auflöst zugunsten der innovations-triggernden Frage „Was sind meine/Deine-Bedürfnisse in der Situation, die uns gerade verbindet?“, können wir auch auf diesem Wege feststellen, dass es kein „Nicht-Soziales Unternehmertum“ gibt. – Jedes Unternehmen ist ein „soziales Unternehmen“. – Diejenigen Gebilde, die wir wirklich als „asozial“ empfinden, sind gar keine Unternehmen, sondern tarnen sich nur als solche. In Wirklichkeit sind sie etwas ganz anderes. – Hier ein paar Vorschläge, wie wir sie sehen können:

1.) Als Business-Bordelle

2.) Als aktiv gelebter Nihilismus

3.) Als seelenlose Geldvermehrungs-Zombies, die auch uns zu Zombies machen.

4.) Als desorganisierte Räuberbanden

Wir haben also die Wahl…


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