Über ilwyc

Was ist ilwyc?

ilwyc – in love with your company – ist eine Migration und die Fortsetzung eines Projekts, das zuerst unter dem Titel“Initiative qualitative Marktwirtschaft“ auf dem Business-Netzwerk Xing verfolgt wurde.

Ich verstand ilwyc als eine Art „Ideenwerkstatt“, in der ich von Juli 2014 bis März 2015 hemmungslos an meinen Gedanken über Unternehmen in unserem 21. Jahrhundert herumschrauben und -basteln konnte. In der also auch viel Unfertiges und Unperfektes entstanden ist. Auch manches, „das noch nicht getestet wurde“. – Es bleibt dem Leser überlassen, was er davon hält und was er damit anfängt. Anwendung also immer „auf eigene Gefahr“, aber eben auch „auf eigenen Nutzen und Lustgewinn“… 😉

Zum Thema von ilwyc

Die Artikel auf ilwyc kreisen um die manchmal unterschätzte Rolle, die Beziehungsqualität in Unternehmen und allgemeiner: die Beziehungsqualität in finanziellen und Wirtschaftsbeziehungen spielt.

Sie spielen Gedanken durch, wie wir in Unternehmen anders als noch vom 20. Jh. gewohnt zusammenarbeiten. Dabei sind auch Gedanken, die von konkreten Unternehmen inspiriert sind, in denen Menschen bereits heute Neuartiges erfolgreich und lustvoll praktizieren.

Beziehungsqualität, Selbst- und Fremdempathie, Bedürfnisorientierung im unternehmerischen Handeln hat aus meiner Sicht ein Riesenpotential: Für den Einzelnen, für Unternehmen und auch für die anderen stakeholder drumherum. Dieser blog ist daher auch und vielleicht vor allem ein Stück „Lobbyarbeit“, manchmal überspitzt, tendenziös oder sogar offen böse. – Im Kern wird aber die Wertschätzung gewahrt, die wir alle brauchen und verdienen.

Ich bin überzeugt, dass Bedürfnisbewusstsein und die Investition in Beziehungsqualität unser Sinnerleben in jeglichem unternehmerischen Tun vergrößern können. Ich halte Unternehmen an sich für „sinnvolle Gebilde“ als Sinn für Menschen immer etwas mit Beziehung zu tun hat und kein Unternehmen ohne lebendige Beziehungen (intern: Mitunternehmertum / extern: Kunden-, Investoren-, und Kooperationsbeziehungen) dauerhaft überleben kann. In diesem Verständnis ist jegliches Unternehmen, dass den Namen verdient hat, „Social Entrepreneurship“, egal ob es sich um den Pizzabäcker um die Ecke, eine Fitness-Studiokette oder den internationalen Großkonzern handelt, der die Bedürfnisse seiner Kunden und Mitarbeiter NICHT aus dem Blick verloren hat.

Unternehmertum findet überall dort statt, wo den Bedürfnissen von Kunden und Mitarbeitern systematisch Raum gegeben wird. Diesen Raum offen zu halten, ist ARBEIT, aus meiner Sicht oft: Schwerstarbeit. Aber zuglech auch eine Arbeit, die garantiert, dass menschliche Bedürfnisse Unternehmensintern systematisch wahrgenommen und in unternehmerische Handlungen umgesetzt werden können. Auf diese Weise bleibt Unternehmertum das, was es eigentlich ist: Beziehungsstiftung und Beziehungspflege im positivsten Sinn.

Zum Verhältnis des Autors zu ilwyc

Ich hatte in ilwyc ein Format gefunden, in dem ich „meine theoretischen Neigungen“ noch einmal voll und ganz austoben konnte. Diese theoretischen Neigungen hatte ich nach meinem intensiven Philosophiestudium in München mehrere Jahre vorsätzlich vernachlässigt, was mir nicht sonderlich geschadet hat.

Nach meinem eigenen Verständnis finden sich auf den Seiten von ilwyc „insgesamt“ eine in sich schlüssige „Philosophie des Unternehmertums für den heutigen Hausgebrauch“, auch wenn sich das vielleicht nicht auf das erste Lesen erschließt. Zu viele verschiedene Tonarten, auch Disharmonien, Schrägheiten, Einseitigkeiten und Extremstandpunkte tauchen dort auf.

Wer aber dennoch bereit ist, „tiefer einzutauchen“ in ilwyc, wird – so hoffe ich – finden, dass diese Philosophie, dieses Verständnis von Unternehmertum ausgewogen ist. Und vielleicht auch: Dass es uns in eine Form des Unternehmens hineinführt, mit dem es uns ganz passabel geht, das wir aber aus verschiedenen Gründen im daily business allzu oft aus den Augen verlieren.

Es gab auch immer wieder die Überlegung, anstelle von ilwyc ein Buch zu schreiben, mit einem klaren Aufbau, mit größerer Klarheit und eigener Dramaturgie, und damit verbunden: Auch größerer Nachvollziehbarkeit für Leser, die mich nicht persönlich kennen.

Dennoch habe ich diese Überlegungen verworfen und mich stattdessen sehr bewusst für die Form eines blog entschieden. Denn ich war und bin auch heute noch der Überzeugung, dass ein essayistischer Stil die einzig angemessene Form ist, in unserem Zeitalter des Netzes theoretische Gedanken zu spinnen. – Mein wichtigster Grund gegen ein Buch dürfte aber gewesen sein: Ich bin in meinem Denken viel zu sprunghaft und zugleich viel zu feedbackhungrig, um über Monate an nur einem einzigen Thema herum zu tüfteln…

…und dann ist ilwyc auch noch Ausdruck meiner Überzeugung, dass wir keiner Theorie die Treue halten sollten, die uns nicht gut tut.

Und schließlich und letztlich Ausdruck meines Erlebens, dass das Leben durch offenen Austausch schöner wird als durch den selbstbezogenen Autismus der reinen Gedanken.

Warum ilwyc endete

Zum einen: Alles, was einen Anfang hat, muss natürlich auch ein Ende haben.

Über diese Kalenderweisheit hinaus hatte ich im März 2015 den Eindruck, dass mir ilwyc nicht mehr ganz so gut tat und viel zu viel meiner Energie von Projekten abzog, die für mich noch wichtiger waren als das Schreiben und An-Theorie-Brillen-Basteln.

Die Richtung dieser Projekte ist in einem Artikel angedeutet, den ich bereits Ende Februar 2015 auf ilwyc verfasst hatte.

Mein Wunsch an Sie als Leser von ilwyc

Surfen und Stöbern Sie hemmungslos! 🙂

Und wenn Ihnen ein bestimmter Artikel nicht zusagt, sie langweilt oder sogar abstößt, springen Sie einfach mal mitten hinein in einen anderen Artikel und geben Sie diesem anderen Artikel eine ganz neue Chance, Sie zu inspirieren und auf neue Gedanken zu bringen…

…denn es sind wie gesagt höchst unterschiedliche Tonarten und Perspektiven auf ilwyc zu finden. Die Artikel sind nur von ihrem „inneren Zusammenhang“ her „aus einem Guss“. Äußerlich sind sie dagegen so verschieden wie die verrückten Individuen einer wahnsinnigen Großfamilie…

… das heißt für Sie: Sie müssen nicht ALLE lieben, um ihren Spaß mit ilwyc zu haben und diejenigen Gespräche aus ilwyc zu ziehen, die für Sie gerade passen und die Ihnen gut tun.

Herzlich,

Ihr Ardalan Ibrahim

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