Die Spiele der Erwachsenen

Die meisten Spiele, die wir als Erwachsene spielen – auch in Unternehmen – sind Mischungen aus zwei verschiedenen Kinder-Spielen:

1.) „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“

2.) „Ich sehe was, was Du auch siehst“.

Die verschiedenen Varianten unserer Spiele als Erwachsene unterscheiden sich darin, in welchem der beiden Pole sie ihren Schwerpunkt setzen (eher kooperativ oder eher konkurrenzorientiert), was wir mit ihnen bewirken wollen und welche Beziehungen wir mit diesen Spielen untereinander stiften.

Richtig spannend werden diese Spiele, wenn wir uns bewusst werden, dass das, was da gesehen oder eben nicht gesehen wird, nicht nur „äußerliche Dinge“ sein können, sondern auch „innere Zustände der Mitspieler“, also: Gefühle, Bedürfnisse, Haltungen, etc.

„Ich sehe was, was Du nicht siehst“ kann dann beinhalten:

  • Ich weiß, was mich bewegt – Und Du weißt es nicht (Geheimnis). Und daher…
  • Ich weiß, was Dich bewegt – Und Du weißt es nicht (Blinder Fleck). Und daher…

„Ich sehe was, was Du auch siehst“ kann dann beinhalten:

  • Ich weiß, was mich bewegt – Und ich lasse Dich es wissen (Aufrichtigkeit). Und daher…
  • Ich weiß, was Dich bewegt  – Und ich lasse Dich wissen, dass ich das wahrnehme (Empathie). Und daher…

All das ist schön veranschaulicht im Johari-Fenster, einem Übersichts-Schema, das bereits vielen Menschen bekannt ist.

Vielleicht hilft es aber dabei, gelegentlich innezuhalten und sich bewusst zu überlegen, welche Spiele man eigentlich „mit den anderen erwachsenen Kindern“ spielen möchte.

Und ob konkurrenz-orientierte Spiele von der Sorte „ich sehe was, was Du nicht siehst“ einen wirklich auf Dauer befriedigen können…

Denn sollte man dabei tatsächlich zu dem Entschluss kommen, dass man sehr viel lieber „ich sehe was, was Du auch siehst“ spielen möchte, kann man JEDERZEIT in solche Spiele einsteigen.

Keine Macht der Welt kann einen von Aufrichtigkeit und Empathie abhalten. Das können nur wir selbst.


An den werten Leser, die werte Leserin:

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Danke Ihnen dafür!

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