Bedürfnisklärung als erster und wichtigster Schritt der Auftragsklärung

Die Meisten kennen das: Kunden, die selbst nicht so genau zu wissen scheinen, was sie eigentlich wollen. Kunden, die zugleich aber nicht die notwendige Zeit damit verplempern wollen herauszufinden, was sie eigentlich wollen. – Und die daher einem am liebsten gleich „den Auftrag so wie er ist“, in die Hand drücken…

…eine Versuchung für jeden Selbständigen. Eine Versuchung für jedes Unternehmen. – Es fühlt sich so leicht an, so einfach mit diesem Kunden…

… Wenn da nur nicht das flaue Gefühl im Magen wäre…

Über kurz oder lang gewöhnen sich fast alle Profis im Kundenkontakt daher eine saubere Auftragsklärung an. Hinterfragen Aufträge. Stellen Rückfragen. Oder stellen sonstwie sicher, das ihnen die Leichtigkeit des Anfangs nicht hinten raus mit vollem Gewicht auf die Füße fällt. Dann, wenn’s ums „Delivern“ geht…

Es ist also nichts Ungewöhnliches bei der Auftragsklärung, dass man auf die Bedürfnisebene fokussiert. Dass man mindestens sich (und auf geeignete Art auch den Kunden) fragt: „Was braucht dieser Kunde EIGENTLICH gerade?“

Ungewöhnlicher ist dagegen schon, dass Unternehmen systematisch darauf schauen, bei der Auftragsanbahnung auch die EIGENEN Bedürfnisse zu klären…

Doch nur dieser Schritt garantiert wirklich eine dauerhaft gute Beziehung mit dem Kunden.

Denn nur dann fallen einem nicht die eigenen Bedürfnisse bei der Erfüllung des Auftrags auf die Füße.

Im Grunde muss man das sogar permanent wiederholen. – Denn Bedürfnisse haben die angenehm-unangenehme Eigenschaft, sich permanent zu verändern.

Sprich: Im Zuge der Auftragserfüllung tut man sich von Anfang bis Ende einen Gefallen, wenn man mit seinen Kunden ganz offen und direkt über seine und die eigenen Bedarfe und Bedürfnisse spricht.

Machen aber nur wenige. – Vom Solounternehmer über den Mittelständler bis zum internationalen Großkonzern wird Bedürfniskommunikation mit den Kunden viel häufiger gezielt vermieden als gezielt gesucht.

Die hier (meine persönlichen Auftragsklärungs-Superheroes aus dem Netz) scheinen allerdings genau das zu tun


An den werten Leser, die werte Leserin, die sich durch die Zeilen dieses Artikels bis hierhin durchgekämpft hat:

Ich freue mich, wenn Sie mir den Gefallen tun wollen und im angeschlossenen Kommentarfeld von wordpress eine Rückmeldung machen, wie glücklich sie das Lesen dieses Artikels gerade eben jetzt macht, auf einer Skala von 1 (völlige Gleichgültigkeit, macht gar nichts mit mir) bis 10 (feels like an orgasm).

Genauso gern ohne wie mit Begründung. Begründungen können in die Richtung gehen: “Warum überhaupt mehr als 1?” Oder auch: “Warum unterhalb von 10 geblieben?”

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Danke Ihnen dafür!

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2 Gedanken zu “Bedürfnisklärung als erster und wichtigster Schritt der Auftragsklärung

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