Unterschiede, die Unterschiede machen

Ilwyc ist AUCH ein Versuch, „Unterschiede zu machen, die Unterschiede machen.“

Genauer: „Unterschiede im Reden übers Unternehmen zu machen, die Unterschiede in entstehenden oder bestehenden Unternehmen machen.“

Mit Ilwyc möchte ich also beeinflussen, worüber in Unternehmen geredet wird und wie darüber geredet wird. – Ilwyc ist ein kostenloses Kommunikationsangebot, das man für sich adaptieren, ignorieren oder anderweitig verwenden kann.

Andernorts habe ich ein wenig auf die Unterscheidung zwischen „zahlenorientierten“ und „bedürfnisorientierten“ Unternehmen geschaut.

Das heißt ganz platt: In einigen Unternehmen wird v.a. auf Zahlen geschaut – Bedürfnisse sind dort nicht so wichtig, oder – wieder – genauer: Bedürfnisse sind in solchen Unternehmen „Mittel zum Zweck, Zahlen zu generieren“.

In einigen anderen Unternehmen wird v.a. auf Bedürfnisse geschaut – Zahlen sind dort nicht so wichtig, oder genauer: Zahlen sind in solchen Unternehmen „Mittel zum Zweck, die Erfüllung eigener Bedürfnisse wahrzunehmen, vor allem die Erfüllung von Unternehmensbedürfnissen, die oft nur in Zahlen sichtbar gemacht werden können.

Obwohl also sehr wohl Bedürfnisse auch in zahlenorientierten Unternehmen vorkommen und Zahlen in bedürfnisorientierten Unternehmen, wird in beiden Unternehmensformen sehr unterschiedlich kommuniziert. – Etwas altertümlich könnte man sagen: „Die Leitbegriffe der Alltagskommunikation sind in beiden Unternehmen unterschiedlich“ oder „Die Diskurse im Unternehmen kreisen um Verschiedenes“.

Da Sprache ein Faktor ist (einer von vielen), mit dem sich Unternehmssysteme mit den psychischen Systemen der an ihnen beteiligten Menschen verkoppeln, ist auch das Bewusstsein der Menschen auf unterschiedliches gerichtet, die mit beiden unterschiedlichen Unternehmensformen zu tun haben.

Unternehmen werden von Menschen verändert. Aber sie verändern zugleich auch Menschen, denn wir sind „plastische Wesen„. – Schon wieder genauer: „In Unternehmen verändern wir uns“, da wir ja von außen nicht verändert werden können. Aber wir nehmen die unterschiedlichen Angebote aus unserer Umwelt an, vor allem, wenn wir JEDEN TAG MEHRERE STUNDEN ganz bestimmten (Unternehmens-)Umwelten ausgesetzt sind, in denen unser Bewusstsein systematisch auf Bestimmtes (Zahlen/Bedürfnisse) ausgerichtet wird…

Kurz: Nach einigen Jahren in bestimmten Unternehmen sind wir entweder „Zombies“ oder wir haben uns – qua geeigneter Angebote aus unserer Unternehmensumwelt – selbst weiterbilden können. Beides durch unser pures „dabei bleiben“. Mischformen nicht ausgeschlossen.

Wobei mir selbst noch nicht viele dieser „weitergebildeten Zombies“ begegnet sind, aber viele Menschen, deren Potential ganz eindeutig unter oder über dem lag, das sie ganz offensichtlich mitbrachten, als sie in ihr aktuelles / letztes Unternehmen „eintraten“. In vielen unserer heutigen Unternehmen betreiben wir immer noch exzessives „Humankapital-Dumping„.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Mit Ilwyc möchte ich…

…sprachliche Angebote zur Verfügung stellen, die eine Chance bieten, dass es für einen leichter wird,

…Unternehmen dazu zu benutzen, das eigene Potential und das Potential anderen Menschen zu entfalten…,

…sprachliche Angebote, durch die es zugleich schwerer für einen wird…,

…sich und andere Menschen in Unternehmen dazu zu benutzen, bestimmte Zahlen zu erreichen, die keinen Menschen auch nur ansatzweise befriedigen oder sonstwie glücklich machen, der an dieser Zahlenerreichung beteiligt ist.

Die größte Chance auf diese Erleichterung und Erschwerung für einen selbst besteht dann, wenn man für ein Unternehmen arbeitet, das bereits eigene Wege für sich gefunden hat, bedürfnisorientiert zu kommunizieren. – D.h. die meisten Menschen orientieren sich dort an konkreten Bedürfnissen. In ihrem Entscheiden, Denken und Handeln. Und sie nehmen ihre Gefühle dabei war und sind nicht völlig von ihnen dissoziiert.

Hintergrundthese: Wer Gefühle „bei der Arbeit“ regelmäßig nicht ausdrücken kann, wird sie auch für sich selbst irgendwann gar nicht mehr wahrnehmen. Zwangsläufig verliert sich dann jeglicher Bedürfnisbezug im Unternehmen, da „Gefühle Informationen über die Erfülltheit/Unerfülltheit von Bedürfnissen sind.“- Das System sendet und sendet Gefühle, diese Information wird von uns nicht wahrgenommen, und so stellt unser System das Senden dann eben irgendwann einfach ein…

Wenn Sie also nicht mehr fühlen, wie Scheiße es Ihnen mit Ihrem aktuellen Unternehmen geht, sind sie angekommen in der reinen Zahlenorientierung: Sie sind dann in der Regel ein perfektes Rädchen in einem rein mechanistischen Apparat, austauschbar und reibungslos, trivial und emotionslos, vollkommen angepasst und innitiativlos.

– Alles, was Sie dann noch tun ist: Zahlen erfüllen. Ohne Sinn und Verstand. Ohne Gefühle und Befriedigung. – Zahlen erfüllen, um nicht aus jenem Unternehmen geworfen zu werden, hinaus in die Freiheit, in der Sie Ihren unbefriedigten Bedürfnissen wieder begegnen würde…

…eine Drohung, die sich zunächst schmerzhaft und hoffnungslos anfühlt. Garniert wird jene Hoffnungslosigkeit, die aus der im zahlenorientierten Unternehmen jahrelang gezüchteten Unzufriedenheit genährt wird, in der Regel mit dem Satz:

„Woanders ist es doch auch nicht besser – eher noch schlechter!“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s