Wofür Frauen da sind

Natürlich in erster Linie: Um da zu sein. Um Spaß zu haben. Um sich ihres Lebens zu freuen. Um von all ihren Eigenheiten Gebrauch zu machen und damit zu experimentieren. – Um die zehntausend Dinge zu tun und auszuprobieren, die Frauen eben so tun.

Und dann – unter ferner liefen – auch noch:

Um für Männer da zu seien. Um ihnen Halt zu geben. Vor allem um ihren Handeln einen Ankerpunkt, eine Richtung, ein Ziel, einen Sinn zu geben. Damit sie nicht völligen Mist bauen und die Welt mit ihrem Überschuss in Schutt und Asche legen. Um diese Kraft zu kanalisieren. Um sie mit sinnvollen Aufgaben zu versorgen.

Und dann – unter noch viel fernerem liefen – auch noch:

Um sich zu kümmern. Um das, worum sich sonst niemand kümmert. Um Liebe, Aufmerksamkeit und Wärme zu spenden. Um Zärtlichkeit in die Welt zu bringen, Feinheit und Geschmack. Um diese Feinheiten zu feiern. Um Überfluss zu fordern. Um zu vermitteln. Um elegant zu verbinden, was sonst unverbunden bliebe. Um Unterschiede zu unterlaufen. Um das Drama wieder zu besänftigen und zur Ruhe kommen zu lassen. Um Austausch und Kontakt zu fördern. Und noch für vieles andere mehr, das mir gerade nicht einfällt, weil ich, der ich das schreibe, überwiegend männlich gepolt bin…

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2 Gedanken zu “Wofür Frauen da sind

  1. Dankeschön! – Dein Kommentar bedeutet mir viel, weil ich bei dem Männer/Frauen-Thema immer befürchte, dass ich Klischees „herstelle“, die nicht als befreiend sondern als einengend empfunden werden. Dein Kommentar beruhigt mich, dass das hier nicht der Fall ist. – Danke Dir dafür! 🙂

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