Können wir ohne Spiritualität* unternehmerisch erfolgreich sein?

Die Antwort ist eindeutig: Aber natürlich können wir das! – Das erleben und sehen wir ja täglich, dass das möglich ist.

Wir werden dann nur nicht ganz so viel von diesem „Erfolg“ haben.

*Mit „Spiritualität“ meine ich hier zweierlei:

1.) „Ein Gefühl der Verbundenheit“: Das Gegenteil eines Gefühls von Vereinzelung und permanenter Angegriffenheit, das in uns notwendig Verzweiflung hervorruft. Ein Gefühl der Verbundenheit sorgt dafür, dass wir auch dann noch Hoffnung schöpfen können, wenn vom Verstand her nur sehr wenig Anlass zur Hoffnung gibt. Durch ein Gefühl der Verbundenheit sorgen wir zudem dafür, dass wir in der Not oder in Konflikten keinen gar so großen Drang verspüren, „heftiger einzusteigen“. Wir bleiben dann leichter ruhig. Und zwar eben vor allem in genau denjenigen Situationen, in denen es von besonders großem Nutzen ist, etwas ruhiger zu bleiben.

2.) „Eine spirituelle Praxis“: Etwas, das wir tun, um diese Verbundenheit zu pflegen und zu feiern; sozusagen das Gegenteil „schlechter Gewohnheiten“, vor allem auch das Gegenteil schlechter Denkgewohnheiten.

Für beides gibt es nicht nur eine Quelle für uns, sondern unzählige Quellen.

Zugleich ist es die immer gleiche Quelle, auch wenn unser Zugang zu ihr von Moment zu Moment verschieden ist. Es macht wenig Sinn, der Quelle einen Namen zu geben, da uns Namen eher von ihr weg führen: Sie verschließen unsere Augen für verschiedene Zugänge, die uns offen stehen.

Unser Geist braucht „bei dieser Sache“ Offenheit, keine Leitung durch Namen.

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